Warum Köche Berufsbekleidung tragen müssen
Dass ein Koch oder eine Köchin meistens in weißer Kochkleidung steckt, weiß eigentlich jeder, doch die meisten wissen nicht, warum das so sein muss. Jeder handwerkliche Beruf, wozu auch der des Kochs gehört, macht Berufsbekleidung aus verschiedenen Gründen erforderlich. Zum einen dient die Berufsbekleidung dem Schutz vor Verletzungen, zum anderen muss sie praktisch und funktionell sein. Die Bewegungsfreiheit sollte gerade bei Köchen nicht eingeschränkt werden, da es gerade in der Küche hektisch zugehen kann und viele Bewegungsabläufe nötig sind, um den Arbeitstag zu meistern.
Farbige Berufsbekleidung für Köche liegt im Trend
Trug man früher ausschließlich weiße Kochbekleidung, findet man heute immer häufiger unter Arbeitskleidung Koch bunte oder schwarze Kochjacken und Hosen. Schwarze Kochjacken verleihen dem Gesamtbild des Restaurants eine edle Note, wobei die Farbe schwarz oft vom Küchenchef getragen wird, um auch optisch den Stellenwert hervorzuheben. Die Rangfolge in der Küche erkennt man an der Farbe der abnehmbaren Knöpfe. Hierbei trägt der Küchenchef rote oder goldene Knöpfe an seiner Jacke, der Geselle verwendet schwarze, während die Lehrlinge weiße Knöpfe an der Jacke tragen. Doch auch die Farbwahl kann variieren.
Gehören die üblichen Kochmützen der Vergangenheit an?
Natürlich gibt es auch heute noch, meist in der gehobenen Gastronomie, die schlichte, weiße Kochmütze. Doch immer mehr Köche greifen auf leichtere Kopfbedeckungen zurück, was am Altersdurchschnitt der Köche liegen kann. Solange der Inhaber keine Bekleidungsvorschriften anordnet, findet man immer wieder Jungköche mit flippigen, bunten Kopftüchern oder sportiven Baseball-Caps. Wichtig hierbei ist lediglich, dass die Haare bedeckt sind, um das Haar in der Suppe zu vermeiden.
Die Arbeitskleidung Koch besteht aus mehreren Kleidungsstücken
Die Grundausstattung eines Kochs besteht in erster Linie aus der doppelreihig geknöpften Kochjacke, die aus kochfestem Material bestehen sollte, da es während des Kochens immer wieder zu Fettspritzern und anderen hartnäckigen Flecken kommen kann. Die Knöpfe sind abnehmbar und werden beim Waschgang vorher entnommen. Die Hose, früher kleinkariert, sollte aus 100 Prozent Baumwolle bestehen und Bewegungsfreiheit garantieren. Des Weiteren sind ein sogenannter Vorbinder oder eine entsprechende Schürze eine absolute Notwendigkeit bei diesem Handwerk. Auch Vorbinder und Schürze müssen bis zu 95° Grad waschbar sein, denn gerade diese Bekleidungsstücke sind täglich zu waschen und jeglichem Schmutz ausgeliefert. Vorbinder und Kochschürzen sind in verschiedenen Längen erhältlich und schützen die Kleidung vor Fettspritzern und dergleichen. Des Weiteren werden Vorbinder von Köchen als Topflappen genutzt und machen ein schnelles Abwischen der Hände möglich.
Der richtige Schuh für rutschfesten Halt
Ein Koch benötigt das richtige Schuhwerk, damit Verletzungen und Stürzen vorgebeugt werden kann. Das lange Stehen kann auf Gelenke und Bänder gehen, deshalb sind qualitativ hochwertige Schuhe mit Fußbett ein Muss. Die Sohlen sollten rutschfest sein, damit ein fester Halt auf nassen oder rutschigen Böden gewährleistet werden kann. Eine eingearbeitete Stahlkappe verhindert Verletzungen durch heiße Flüssigkeiten oder herabfallende Gegenstände. Natürlich gibt es neben dem Küchen-Sicherheitsschuh auch leichte Sandalen für Köche, die den vorgeschriebenen Kriterien teilweise entsprechen, jedoch nicht vor Verletzungen schützen.